Bundsandstein Erlebnisse bei Nideggen


Fährt man mit dem Auto oder besser noch mit der Bahn durch das Rurtal von Heimbach nach Obermaubach, fallen besonders die roten Bundsandsteinfelsen rechts der Rur auf.


Vor Jahrtausenden hat die Rur die Buntsansschichten der Nordeifel freigelegt, imposante Felswände, Felstürme, überhängende Felsvorsprünge  und Klüfte herausgebildet.


Von Nideggen aus gibt es auf verschlungenen Pfaden zwei 4 PfotenTouren durch diese gigantische Landschaft mit ihren Felshängen und so ganz nebenher gibt es zur Belohnung auch noch viele wirklich famose Fernblicke.


Ort:

Nideggen

Tourenlänge:

ca 12 km

Wanderzeit:

zwischen 5 - 6 Stunden

Schwierigkeitsgrad:

sehr schöne Tour, moderate Auf- und Abstiege 300m

Wegebeschaffenheit:

meist unbefestigte Wege und Pfade und wunderschönen Aussichten bis in die Kölner Bucht und ins Rurtal.

Leinenführung:

in Ortschaften und in Naturschutzgebieten ist Leinenpflicht, aber es gibt auch immer wieder Freilaufmöglichkeiten

Besonderheiten:

je nach 4 PfotenTour: Bademöglichkeiten für den Hund
Tagestour mit Einkehrmöglichkeit

Mindestteilnehmerzahl:

6 Personen


In und um Nideggen im Frühjahr

Leuchtender Raps, blühende Streuobstwiesen,
verschlungene Felsenpfade

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Berühmt für Wanderungen bei Nideggen sind die Felsensteige durch die gigantischen und wirklich sehr beeindruckenden Buntsandsteinfelsen. Kickley, Eugenienstein, Kuhkopf, Engelsblick sind Felsen und Aussichtspunkte dieser 4PfotenTour durch eine Felslandschaft, die zu den schönsten der Rureifel zählt. Sie verläuft fast vollständig über unbefestigte Wege und naturbelassene Pfade, durch Wald mit herrlichen Ausblicken. Diese Tour bietet alles, was ein Wanderherz begehrt.

So steht man urplötzlich an einem Bergrand und wird dann mit einem gigantischen Blick ins und über das Ruhrtal belohnt. Weit kann man hier über die Eifel-Landschaft schauen - und - auch mit den Augen den Verlauf der Rur unten im Tal von oben verfolgen - ein wahrer Genuss!


Das Frühjahr ist wohl die Blüten reichste Jahreszeit in der Natur und man kann auf der Wanderschaft eine Vielzahl verschiedener "Blüten Besonderheiten" entdecken und genießen. Angesprochen sind neben den vielen kleinen Blümchen der Ginster und der Raps als Highlight dieser 4PfotenTour. Besonders schön anzusehen ist dies natürlich im Frühjahr, wenn das Grün der Bäume sprießt und deren Laub noch zart, aber durchaus sehr intensiv zum Leben erwacht. 


Und selbst hier in der kargen und waldreichen Gegend gibt es im Frühjahr die eine oder andere Blütenpracht, die uns beim Wandern erfreut.


Aufmerksam muss man den Wegesrand beobachten, um die vielen kleinen bunten Frühjahrsblümchen nicht zu verpassen. Unübersehbar und schon von weitem zu sehen, sind jedoch die gelben Blüten des Ginsters, der hier auf dem kargen Boden bestens gedeiht.


Damit dieser auch perfekt ausgekostet werden kann, gibt es immer wieder schön angelegte Rastplätze mit Bänken und Tischen, so dass neben dem Augenschmaus auch das Leibeswohl gemütlich zum Zuge kommen kann. 


Dann lassen wir dieses beeindruckende Tal mit seiner phantastischen Aussicht hinter uns und wenden uns einem neuen Landschaftsbild zu. Wir erleben ein weiteres Highlight jetzt am Rande der Zülpicher Börde. Die Börde ist eine hügelige Landschaft aus Wiesen und Feldern. Hier "versperren" keine hohen Bäume die Sicht. So hat man stets einen weiten Blick über die sanften Eifel Hügel - und an viele Stellen hat man bei klarem Wetter eine gigantische Fernsicht mit einem schier unendlichen Panorama bis in die Kölner Bucht. Hier kann jetzt auch schon ein einzelner blühender mächtiger Obstbaum Entzücken hervorrufen. Umso märchenhafter ist das Gefühl, wenn man an eine Streuobstwiese kommt und an der Baum- und Blütenvielfalt vorbei schlendert.


Streuobstwiesen sind ein altes Kulturgut. Bis vor wenigen Jahrzehnten fand man sie noch an fast allen Dorfrändern. Die Dorfbewohner versorgten sich aus diesen Beständen mit Frischobst und konnten zugleich den Grasertrag der Wiesen nutzen. Mit dem Aufschwung der industriellen Obsterzeugung haben Streuobstwiesen jedoch an Bedeutung verloren und sind so leider entsprechend nur noch recht selten zu finden. Dabei sind sie nicht nur in der Blütezeit ein Augen- und später dann ein Magenschmaus. 


Darüber hinaus zählen Streuobstwiesen zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas, die viele seltene und gefährdete Tier- und Pflanzenarten beherbergen. 

Und - auf dieser 4PfotenTour werden wir auch noch in diesen Genuss kommen. Im Tal des „Engelsgrabens“ finden wir diese selten gewordene Streuobstwiesen.


So richtig, richtig, richtig gelb wird es aber in dem Wiesen und Felder Teil der Zülpicher Börde. 


Dort wird stets Raps auf großen Flächen angebaut. Er blüht im Frühjahr und präsentiert sich den Augen der Wanderer schon aus weiter Entfernung als leuchtendes gelbes Meer - so stark und intensiv, dass man den Eindruck bekommen kann, dass sein Anblick bei strahlender Sonne und blauem Himmel die Augen blendet - aber wegschauen geht doch nicht 😉der Anblick ist viel zu schön😍

Selten, echt selten erlebt man auf einer einzigen Wanderung Landschaften mit zwei so absolut unterschiedlichen Gesichtern vereint wie auf dieser. Schon allein das macht sie zu etwas ganz Besonderem - aber im Frühjahr mit all der Blütenpracht wird sie wirklich zu einem gigantischen Erlebnis!!!


Der Felsensteig in der Rureifel



Fährt man mit dem Auto oder besser noch mit der Bahn durch das Rurtal von Heimbach nach Obermaubach, fallen besonders die roten Bundsandsteinfelsen rechts der Rur auf.


Vor Jahrtausenden hat die Rur die Buntsansschichten der Nordeifel freigelegt, imposante Felswände, Felstürme, überhängende Felsvorsprünge  und Klüfte herausgebildet.


Von Nideggen aus gibt es auf verschlungenen Pfaden zwei 4 PfotenTouren durch diese gigantische Landschaft mit ihren Felshängen und so ganz nebenher gibt es zur Belohnung auch noch viele wirklich famose Fernblicke.


Zwei Felsensteig 4PfotenTouren mit den gigantischen Felsformationen sind nachfolgend noch beschrieben.



Weiter gehts auf verschlungenen Pfaden durch Felshänge

  • Hund wandern Nideggen Felsensteig
  • Hund wandern Nideggen Felsensteig
  • Hund wandern Nideggen Felsensteig
  • Hund wandern Nideggen Felsensteig
  • Hund wandern Nideggen Felsensteig

Nach der ersten 4 PfotenTour durch diese gigantische Landschaft (Beschreibung weiter unten) werden wir in diesem Jahr neue Wege gehen, andere Hinkelsteine und rote Felsformationen bestaunen. Auch dieses Mal wandeln wir nur auf naturbelassenen Wegen und kleinen Pfaden und genießen dabei wieder viele atemberaubende Fernblicke, aber über andere Teile der Eifellandschaft, die im Herbst mit leuchtend buntem Laub geschmückt ist.


Und, direkt zum Start unserer Wanderung gibt es schon den ersten herrlichen Weitblick - über das Dürener Land, bei klarem Wetter bis hin zur Kölner Bucht.

Wir aber wandern hinein in den wunderschönen Mischwald der Gegend und entdecken auf unserem Pfad schon bald die ersten Felsen bzw. besser gesagt "Trümmerfelsen". Hat es auch Jahrtausende gebraucht bis die Buntsandsteinfelsen sich so herausgebildet haben, aber die Entwicklung stoppte natürlich nicht abrupt. Nach wie vor sind die Veränderungen und Bewegungen der Felsen im Prozess. Manchmal durch Rutschen oder Abbruch auch ganz schön schnell - aber keine Angst, wir sind auf unserem Weg sicher!


Bald kommen wir zu einer Bank. Natürlich steht sie aus einem besonderen Grund hier, von hier aus hat man eine phantastische Sicht ins Rurtal mit Zerkall, weiter oben auf Schmidt und weiter rechts auf den "Burgberg" bei Bergstein.


Weiter geht's - mal wellenförmig, mal spitzwinklig - mal auf und mal eher nieder führt der Pfad bergan zum Rastplatz "Kickley". Selbstverständlich wurde dieser auch an einer mehr als nur aussichtsreichen Stelle errichtet.


Aber lange noch nicht genug Fernblicke - ein "zusätzlicher" kleiner Abzweig zum "Rather Felsen" beschert uns einen mehr als nur beeindruckenden Blick auf die 70m unter uns vor sich hin schlängelnde Rur, die ja eben über Jahrtausende ihr Flussbett gegraben und diese herrliche Landschaft modelliert hat. Weiter rechts kann man dann auch die Felsen der "Einsiedlerklamm" erspähen, die über die Baumwipfel ragen.


Zurück und weiter auf unserem eigentlichen Weg treffen wir noch einige Rastplätze und Schutzhütten, aber nicht an jeder kann pausiert werden. Jetzt wird durchgewandert bis zur "Kuhkopf-Hütte", die an der mit dem Qualitätssiegel versehenen gleichnamigen "Eifelblick" errichtet wurde.

Eigentlich für alle Aussichten, aber insbesondere jetzt muss wieder auf einen Tag mit glasklarer Sicht auf der Tour gehofft werden - denn dann hat man einen wahnsinnigen Fernblick über die Hochfläche der Rureifel und den Hürtgenwald bis hin zum Hohen Venn!!!


Danach wandern wir erst einmal ein Stück ohne Fernblicke ;-)

aber auch so ist die Landschaft wunderschön - und - um dem Ganzen etwas Abwechslung zu geben, es geht auch noch an einer ehemaligen Bergbauhalde vorbei. Erzbergbau und Metallverhüttung waren in der Nordeifel weit verbreitet, da es Blei- und Kupfererz im Boden gab und natürlich auch Holz zum Anheizen der Schmelzen und Wasserkraft zur Weiterverarbeitung vorhanden waren.


Aber auf keinen Fall wollen wir uns noch eine weitere Aussicht entgehen lassen. An der Stelle, die ganz poetisch "Engelsblick" getauft wurde, hat man wirklich einen herrlichen Blick auf Obermaubach und ganz phantastisch auf das dort liegende Staubecken.

Auch danach können wir auf unserem weiteren Weg noch diverse Blicke auf Ober- und Untermaubach und das Staubeckenr werfen.


Weiter, immer weiter und auch vorbei an der Waldkapelle - denn wir wollen doch auch noch einige der Berühmtheiten dieser Gegend anschauen - die Hinkelsteine.


Und dann stehen und gehen wir ganz dicht an ihnen vorbei - die gigantischen Hinkelsteine.

Große, mächtige, steil aufragende Felsen scheinen schier endlos dem Himmel zuzustreben. Keine Frage, jeder kann sich unbestreitbar vorstellen, dass sie ein Eldorado für Kletterer mit höchsten Schwierigkeitsstufen sind.

4 Stück in Folge werden wir bestaunen können - in ihrem Gestein scheinen "Gesichter" modelliert zu sein - Dämonen oder Fabelwesen kommen uns in den Sinn - eher als ganz profan das Eingraben und Aushöhlen der Rur...


Auf eine ganz andere Art als die Fernsichten aber mit Sicherheit mindestens so beeindruckend dieses Felsenerlebnis kurz vorm Ende dieser 4 PfotenTour!!!

 


Auf verschlungenen Pfaden durch Felshänge

  • Hund wandern Felsensteig in der Rureifel
  • Hund wandern Felsensteig in der Rureifel
  • Hund wandern Felsensteig in der Rureifel
  • Hund wandern Felsensteig in der Rureifel
  • Hund wandern Felsensteig in der Rureifel

Bei dieser 4 PfotenTour gehen wir zunächst vom Parkplatz aus über einen schönen Waldpfad zum Gelände der Burg Nideggen und können dort eine kleine Besichtigung vornehmen. Auf jeden Fall muss man aber von hier aus schon das erste Mal auf unserer Tour die einzigartige Fernsicht genießen!

Wir machen noch einen kurzen Abstecher in das mittelalterliche Städtchen, bevor wir uns in die grandiose Natur hinein begeben. Nach schon wenigen Schritten durch den Wald kommen wir an den "Effelsley". Bei der Schutzhütte hier gibt es schon wieder einen gigantischen Ausblick über die Rureifel hinweg.

Der Felsen, auf dem wir stehen, gehört zu einer Felsengruppe (Effels), die sich etwa über einen Kilometer erstreckt und aus zahlreichen bis 30 m hohen aber nicht aneinander gereihten Felsen besteht. Im nördlichen Bereich liegen mehrere kleinere versteckt im Wald. Südlich davon erheben sich mächtige Türme und Wände. Diese werden uns auf unserem Weiterweg noch beeindrucken.

 

Im Weiteren folgen wir über einen Treppenpfad dem Talverlauf der Dammleyschlucht. An der engsten Stelle finden wir links im Felsen den "Düvelstrett". Wo der Sage nach, der Teufel auf der Flucht in die Schlucht fiel und diesen Pferdefußabdruck zurückließ.

Der Weg endet an der Rur. Diese wandern wir entlang bis Zerkall, um dann kurz darauf unsere Einkehrmöglichkeit, Gut Kallerbend, zu erreichen.

 

Gut gestärkt brechen wir wieder auf und wandern über eine Felspassage bergan. Die Karrenspuren in dem Felsweg und auch der Hohlweg im weiteren Verlauf deuten darauf hin, dass wir uns auf einem alten Ortsverbindungsweg befinden. Rechts vom Weg können wir einige aufragende Felsbastionen bestaunen.

Danach verläuft unsere Wanderung über die Buntsandsteinroute. Wir passieren gigantisch beeindruckende Felsformationen und -türme, so auch das Felsentor mit dem Namen "Hindenburgtor".

Und - der Weg führt uns von einer Aussichtskanzel zur nächsten. Herrliche Blicke ins Rurtal und den gegenüberliegenden Höhen sind uns bis zum Ende unserer Tour gewiss. 

 


Diese 4 PfotenTouren sind durchaus anspruchsvolle Wanderungen und nicht mit einem langen Spaziergang zu verwechseln. Somit wird von allen 2- und 4-beinigen Wanderern ein gutes Durchhaltevermögen gefordert. Außerdem sollten Sie  trotz der Einkehrmöglichkeit zusätzlich für ausreichende Verpflegung und Getränke für sich und die Hunde in Ihrem Rucksack sorgen.

Und - Wanderschuhe sollten wir Menschen bei diesen Wanderungen auf jeden Fall tragen. 

 

 Leistungen von 4 PfotenTouren:

  • Geführte Wanderung durch einen Wanderexperten
  • 1 Leckerli für jeden Mitwanderer
  • Infos über das Gebiet
  • 1 Pfotenabdruck

 Ihre Eigenleistung:

  • Eigene An- und Abreise
  • Verpflegung & Getränke für unterwegs
  • Einkehr im Café / Restaurant

Preis:

  • 21,00 € Normaltarif:  1 Person & 1 Hund
  • 32,00 € Partnertarif:  2 Personen & 1 Hund



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